my thoughts
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Besser!?

Gerade eben habe ich erfahren, dass eine gute Bekannte von meiner Familie im Krankenhaus gestorben ist. Sie war knapp über 80, hatte schon einen Schlaganfall, einen Gehirnschlag und war seit Tagen nicht mehr ansprechbar. Als ich sie das letzte Mal gesehen habe, fiel gerade der letzte Schnee…ich habe sie mit meiner Mom im Altersheim besucht und…ich werde diese Minuten wohl nie vergessen. Sie so zu sehen- im Rollstuhl, mit Problemen deutlich zu sprechen (das war kurz nach dem Schlaganfall) und irgendwie...gebrochen. Ich habe sie in einer Situation erlebt, in der sie nie im Leben sein wollte: als Pflegefall. Als sie noch fit war und wir sie in regelmäßigen Abständen besuchten, hielt sie nicht nur Kaffee, Kuchen und Kakao bereit, sondern auch  Süßigkeiten und belegte Brötchen. Sie ist damals extra wegen uns eine Stadtrunde gegangen, obwohl wir ihr jedes Mal versicherten, dass so viel Aufwand überhaupt nicht nötig wäre. Und dann das… Nicht mehr Herr ihrer Beine im Bethesda. Dann ins Krankenhaus. Und ich hab sie so lange nicht mehr besucht. Jetzt ist es zu spät.

Ob es vielleicht aber gut so ist? Ich weiß nicht wie ich reagiert hätte, im Krankenhaus. Mir ging der Besuch im Altersheim schon verdammt nahe, sodass ich die ganze Zeit über gegen die Tränen kämpfen musste. Wie wäre es dann erst in der Klinik gewesen, wo ihr Zustand noch wesentlich schlimmer war? Und so habe ich sie wenigstens in einer etwas besseren Verfassung in Erinnerung…

Das ist nur echt merkwürdig…ich war gerade im Bad und dachte darüber nach, dass ich meine Mom das nächste Mal ins Klinikum begleiten sollte, als ich die Stimmen von meiner Mom und meiner Oma vernahm. Als ich ins Treppenhaus ging um das Gespräch zu verfolgen, dachte ich, ich spinne! Meine Oma berichtete gerade, dass unsere Bekannte gestorben ist…

Das einzige was tröstet, ist die Tatsache, dass es so wahrscheinlich das Beste ist… Sonst wäre sie mit einer Magensonde versehen wieder ins Bethesda gebracht worden, wo ihre einzige Tätigkeit Herumliegen gewesen wäre- ohne auch nur irgendwas von ihrer Umgebung wahrzunehmen…

15.9.07 15:30


Wohnung gefunden!

Yee-ha!!!

Ich habe eine Wohnung!!! Am Montag hab ich den Mietvertrag unterschrieben. Doch zuvor stand ich eine Stunde lang vor der Studentenkanzlei in Nürnberg an, um mich einzuschreiben. mannomann, die Schlange wollte und wollte nicht kleiner werden! Aber dann war ich ja endlich an der Reihe und hab mich als Nichtvertieftes Hauptfach für Englisch entschieden. Nachdem also die erste Hürde genommen war ging es zum Studienwerk, wo zunächst auch einmal warten angesagt war. Doch es hat sich gelohnt! Einzelappartement mit Küche und Nasszelle. 17,5m². Schön hell, durch große Fenster. 1,2km zur Uni, 1km zum Bahnhof, 1,5km in die Innenstadt. PERFEKT!!! Ich habe zwar zu Beginn der Zimmerbesichtigung einen richtigen Schock bekommen, aber der Schreck hat schnell nachgelassen. Zur Erklärung: Das erste Zimmer, welches uns der Hausmeister gezeigt hat, war zu dem Zeitpunkt unbewohnt und sah aus wie eine Knastzelle!!! So was von kalt!!! Dann allerdings habe ich mein Zimmer angeschaut. Da wohnt im Moment noch eine andere Studentin drin, die aber so freundlich war mich und meine Eltern kurz reinzulassen. Bewohnt sah die ganze Sache gleich ganz anders aus. Und jetzt freu ich mich schon wie eine Schneekönigin auf meinen Umzug in die eigenen vier Wände!!

Aber nicht nur darauf: denn nachher gehts ab in die Schule, meine ehemalige , zur Volleyball-AG!

Und nächstes WE wird auch grandios: da feier ich mit den Leutchens aus Gera eine, bzw. meine Abschiedsparty! Yippi!

13.9.07 11:37


in Erinnerungen schwelgen...

Als ich mich heute mit Christin getroffen hab, kamen wir auf das Thema "Abifahrt". Da musste ich mir vorhin nochmal die Bilder der Reise anschauen... Man war das toll! Nicht nur wegen Matthias.  Christin meinte so: Also, so als Außenstehende hatte man schon das Gefühl das das sehr spontan und unüberlegt von dir war. Ihr ist so ein wenig die Kinnlade runtergeklappt als ich ihr gesagt habe, dass ich schon die Tage zuvor mit mir gerungen habe, ihn einfach mal anzusprechen.  Naja, und am letzten Tag hat es eben gepasst... Oh man... Schade das ich die Zeit nicht nocheinmal zurückdrehen kann. Er wäre perfekt gewesen.

9.9.07 22:55


Wohnung gesucht

Morgen geht es los! Früh um 6 Uhr werde ich wohl aus dem Bett geklingelt und dann fahre ich mit meinen Eltern nach Nürnberg: Einschreiben und Wohnung suchen. Ich bin schon total gespannt!! Bei der Gelegenheit werde ich sicher auch gleich die Uni besichtigen. Na mal schauen wie das  wird...                                            Mittlerweile vermisse ich München schon arg... Najat scheine ich auch zu fehlen. Nachdem ich ihm gestern auf seine Sms nicht gleich geantwortet hatte, kam heute Mittag gleich die nächste Nachricht. Ich find das echt schön das er an mich denkt. Trotz dem ganzen Stress. Ich hab ihn echt richtig gern und hoffe das das klappt mit dem Besuch. Da kann er ja gleich mit Fernando kommen.   Yee-ha! Ich freu mich jetzt schon!

Mannomann...ich will weg hier aus diesem scheiß Kaff!!! Werd noch wahnsinnig! Hab mich heute mit Christin getroffen (bei Maci, wo sonst? ;D ) und ein bissl mit ihr gequasselt. Also sie wird mir echt fehlen, wenn ich nach Bayern ziehe. Das ist fast schon eine Auszeichnung...*g* Im Ernst....es gibt soooo wenig was mich hier hält. Christin, Dominik, Anja, KONSTANTIN-mein Bruderherz-und...tja...Juliane auch irgendwie. Vielleicht kommt mich Schmitti ja auch mal besuchen wenn sie wieder im Kaufhof in München anfängt...

Naja...we will see what time will bring...

Morgen werde ich mehr im Hinblick auf meine Zukunft wissen und in den nächsten Tagen folgt dann auch ein Eintrag.

9.9.07 10:27


Maci Stäblistraße

Als ich am Montag (02.07.) in die Welt des Fast Food eingeführt wurde, dachte ich mir noch: „Oh mein Gott, dass lernst du doch nie!“. Diese ganzen verschiedenen Tasten der Kasse, die diversen Menümöglichkeiten, die Herstellung eines ordentlichen McSundae (mit Spitze) , der Stress zur Mittags- und Abendbrotszeit, mitunter schwierige Gäste, zu denen auch die gehören, die ihre Nase 10cm höher als angebracht vor sich her trugen und und und…Doch letztendlich hatte ich den Dreh schnell raus und überraschte manchen Kollegen mit meiner teils extremen Lernbereitschaft. So konnte ich am Ende nicht nur die Kunden an der Kasse beraten (und ihnen Maximenüs und Desserts aufschwatzen), sondern auch mit Headset im ersten Fenster sitzen (*gähn*), als Runner/Presenter durch die Gegend wirbeln, die Lobby in Schuss halten (ich liebe ja putzen ;D ), mit rotem Kopf an der Bobstation all das zubereiten, was Hähnchen, Schwein oder Fisch enthielt und schließlich auch Cheesi, Hambi, Royal Käse und RoyalTS zaubern. Der Chef staunte nicht schlecht als er mich beim Wrap zusammenrollen entdeckte. Tja, in mir schlummern verborgene Talente. :D  Die ersten Tage wurden mir wirklich sehr einfach gemacht. Ich wurde von meinen Kollegen offen und freundlich aufgenommen und konnte mit jeder Frage zu ihnen kommen. Außergewöhnlich war auch die Tatsache, das die Mitarbeiter der Stäblistraße aus insgesamt 15 oder 16 unterschiedlichen Nationen kamen, neben Deutschland: Iran (Chef), Irak (Najat), Afghanistan (Fernando ), Ungarn (die Tillyschwestern), Bulgarien (Esin und Kremena), Slowakei (Miki), Tunesien, Südafrika (die Brüder Ronald und Björn), Italien (Joseppe), Türkei (Hussein, Omar), Rumänien, Thailand (Thida, Tooki), Polen (Rafael),… bei manchen weiß ich gar nicht woher sie überhaupt kommen: Sami, Camilla,…Auf jeden Fall hab ich sie alle in den zwei Monaten enorm in mein Herz geschlossen. Genauso wie die Schichtleiter, die echt schwer in Ordnung waren: Ronny und Ralf.

6.9.07 13:16


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